CrosstelaStichlexikonStiel- und Konturstiche
Stielstich: so geht’s
Die Stiche überlappen sich jeweils zur Hälfte, und die Linie dreht sich zu einem feinen Seil. Der Arbeitsfaden wird immer auf einer Seite gehalten – welche Seite, bestimmt die Drehrichtung des Seils, und das ist der einzige Unterschied zwischen Stielstich und Konturstich. Gearbeitet wird in 3 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Stiel- und Konturstiche
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 3
- Größe
- 4 × 2 Kästchen
- Auch genannt
- Crewelstich, Point de tige
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Für Konturen und Linien, in der freien Stickerei und bei Zählmustern.
Schritt für Schritt
- Der erste Stich läuft zwei Kästchen vorwärts.
- Die Nadel kommt in der Mitte des letzten Stichs hoch und läuft wieder zwei Kästchen vorwärts. Die Hälfte jedes Stichs liegt immer über der Hälfte des vorigen.
- Und so weiter. Halte den Arbeitsfaden die ganze Zeit unterhalb der Linie – sonst dreht sich das Seil in die andere Richtung.
Fertig. Eine gleichmäßige, dichte Linie, die bereitwillig einer Kurve folgt – deshalb werden Stiele damit gearbeitet.
Tipps und typische Fehler
- Halte die Spannung gleichmäßig: Bei diesem Stich sieht man jeden Unterschied darin, wie fest du anziehst.