CrosstelaStichlexikonKlassisches Canvaswork
Mailänder Stich: so geht’s
Dreiecke aus Diagonalen – eins, zwei, drei, vier –, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen und wie Zähne ineinandergreifen. Gearbeitet wird in 12 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Klassisches Canvaswork
- Gut für
- Füllung
- Schwierigkeit
- 3 von 3 · fortgeschritten
- Durchgänge
- 12
- Größe
- 4 × 4 Kästchen
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Zum Füllen von Flächen, im Canvaswork.
Schritt für Schritt
- Das erste Dreieck wächst aus dem kleinsten Stich: Diagonalen über ein, zwei, drei und vier Kästchen, jede eine Reihe tiefer beginnend.
- Das nächste Dreieck der Reihe, wieder von eins bis vier, sitzt weiter unten und rechts: Die Reihe läuft diagonal von links oben nach rechts unten.
- Die nächste Reihe kommt wieder hinauf, ihre Dreiecke in die andere Richtung gedreht, und füllt die Lücken: Jeder Stich führt einen Stich der ersten Reihe auf derselben Diagonale weiter, der kleinste neben dem größten, ins gemeinsame Loch hinab.
Fertig. Reihen von Dreiecken, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen – das scharfe Chevron des Mailänder Stichs.
Tipps und typische Fehler
- Viele Durchgänge ergeben ein Motiv: Folge den Zahlen der Reihe nach, dann landet jeder Durchgang dort, wo der nächste ihn braucht.