CrosstelaStichlexikonKlassisches Canvaswork
Algerisches Auge (Canvaswork): so geht’s
Acht gerade Stiche über zwei Gewebefäden in ein gemeinsames Loch – das kleinste der drei Algerischen Augen und das, das den schlichten Namen trägt. Gearbeitet wird in 8 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Klassisches Canvaswork
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 8
- Größe
- 4 × 4 Gewebefäden
- Auch genannt
- Algerisches Auge, Algerischer Augenstich, Quadratische Margerite
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Für Augenstiche und zum Füllen von Flächen, im Canvaswork, bei Zählmustern und im Blackwork.
Schritt für Schritt
- Zuerst die vier Eckstrahlen. Der Faden kommt an einer Ecke des Quadrats hoch und taucht in die Mitte – zwei Gewebefäden quer und zwei nach unten. Geh rund um alle vier Ecken; in der Mitte gehen sie alle in ein Loch.
- Dann die vier geraden Strahlen aus den Kantenmitten – zwei waagerecht, zwei senkrecht, jeder über zwei Fäden. Zieh alle acht gleich fest an: Nicht Kraft, sondern gleichmäßige Spannung öffnet das Loch.
Fertig. Das kleinste der drei Algerischen Augen: acht Strahlen über zwei Fäden. Setz acht längere darüber, und du hast stattdessen die Variante des Algerischen Auges.
Tipps und typische Fehler
- Halte die Spannung gleichmäßig: Bei diesem Stich sieht man jeden Unterschied darin, wie fest du anziehst.