CrosstelaStichlexikonKlassisches Canvaswork
Algerisches Auge (Variante): so geht’s
Sechzehn Strahlen in ein Loch, in zwei Lagen: acht kurze über eine einzelne Kreuzung und acht lange hinaus bis zum Vier-mal-vier-Quadrat. Ein Stern im Stern. Gearbeitet wird in 16 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Klassisches Canvaswork
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 16
- Größe
- 4 × 4 Gewebefäden
- Auch genannt
- Algerischer Augenstich (Variante), Algerischer Stich
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Für Augenstiche und zum Füllen von Flächen, im Canvaswork, bei Zählmustern und bei Zugstichen.
Schritt für Schritt
- Zuerst der innere Ring: acht kurze Strahlen, jeder über eine einzelne Kreuzung, im Uhrzeigersinn von links oben. Alle gehen in dasselbe Loch – und sie bilden die Mitte.
- Jetzt die vier langen Diagonalen von den Ecken des Quadrats – wieder in dieselbe Mitte. Der Stern wird doppelt so groß, und das Loch hält schon seine Form.
- Die letzten vier Strahlen kommen aus den Kantenmitten: zuerst die beiden waagerechten, dann die beiden senkrechten. Die Reihenfolge der Phasen stammt aus der Quelle, nicht von uns.
Fertig. Sechzehn Strahlen in zwei Lagen – dichter als ein quadratischer Augenstich gleicher Breite, weil acht davon vor dem Rand enden.
Tipps und typische Fehler
- Halte die Spannung gleichmäßig: Bei diesem Stich sieht man jeden Unterschied darin, wie fest du anziehst.
- Viele Durchgänge ergeben ein Motiv: Folge den Zahlen der Reihe nach, dann landet jeder Durchgang dort, wo der nächste ihn braucht.