CrosstelaStichlexikonStiel- und Konturstiche
Seilstich: so geht’s
Schräge Stiche, Seite an Seite entlang eines schmalen Bandes gepackt und so geneigt, dass das Band wie ein gedrehtes Seil wirkt. In 10 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Familie
- Stiel- und Konturstiche
- Gut für
- Kontur
- Schwierigkeit
- 1 von 3 · einfach
- Durchgänge
- 10
- Auch genannt
- Point de cable, Point de côté
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Stängel, dicke Konturen und Blattadern. Er sieht aus wie etwas zwischen Stielstich und einem schmalen Band schrägen Plattstichs.
Schritt für Schritt
- Zeichne eine doppelte Hilfslinie. Stich an der unteren Linie ein Stück vom Ende entfernt aus und ganz am Ende der oberen Linie ein. Der Stich neigt sich zurück in die Richtung, aus der du kamst.
- Stich wieder an der unteren Linie knapp neben dem ersten Stich aus und an der oberen Linie ebenfalls knapp daneben ein. Halte jeden Stich parallel zum ersten.
- Arbeite das Band entlang weiter. Um die Schrägen parallel zu halten, lass die Nadel dicht am letzten Stich einstechen und ein Haar weiter von ihm ausstechen. Die Rückseite trägt für jeden Stich eine lange Schräge, die Linie braucht also viel Faden.
Tipps und typische Fehler
- Ein zu steiler Winkel: Das Band wird zu gewöhnlichem Plattstich, ohne Drehung. Die Stiche sollen sich weit neigen.
- Den Winkel in einer Kurve abdriften lassen. Markiere ein paar Hilfslinien an den Biegungen.