Knopflochstiche, rund um einen Kreis gearbeitet, deren Beine sich alle in einem Mittelloch treffen – eine kleine Blume oder ein Rad mit gerolltem Rand. In 14 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
Animiertes Diagramm: KnopflochradDurchgang 1 von 1414 Durchgänge
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Blumen und Sonnenformen, augenartige Punkte und Schmuck entlang von Nähten. Setze die Mitte außermittig für eine ungezwungenere Blume.
Schritt für Schritt
Zeichne einen Kreis vor und arbeite gegen den Uhrzeigersinn. Stich am Rand aus und genau in der Mitte ein, den Faden locker lassen. Stich ein Stück weiter am Rand innerhalb der Schlinge aus und zieh sie an. Der Faden am Rand ist die Randlinie, der zur Mitte eine Speiche.
Stich im selben Mittelloch ein und ein Stück weiter am Rand wieder innerhalb der Schlinge aus. Dasselbe Loch nimmt alle Speichen auf, und seine Spannung öffnet ein kleines Loch in der Mitte.
Arbeite weiter rund um den Kreis und setze die Löcher am Rand gleichmäßig.
Um den Ring zu schließen, führe den letzten Stich zum Anfang, schiebe die Nadel unter den ersten Stich, ohne den Stoff zu berühren, und stich in der Mitte ein. Der Rand hat nun keine Lücke.
Tipps und typische Fehler
Ein neues Loch für jede Speiche: Die Mitte füllt sich mit einem unordentlichen Fleck. Bleib bei einem Loch und lass die Spannung es öffnen.
Die Löcher am Rand ungleichmäßig setzen: Das Rad wirkt schief. Markiere zuerst die Viertel.
Am Ende gerade hinabstechen, ohne den ersten Stich zu fassen: Es bleibt eine Lücke im Rand.