Ein Knopflochrad, dessen Speichen in vier Löcher statt in eines gehen und in der größeren Mitte ein kleines Stoffkreuz stehen lassen. In 16 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
Animiertes Diagramm: Knopflochrad mit StegenDurchgang 1 von 1616 Durchgänge
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Ein augenartiger Akzent in Zieharbeit und Weißstickerei.
Schritt für Schritt
Zeichne einen Kreis vor und arbeite im Uhrzeigersinn von oben. Stich am Rand aus und stich im oberen rechten der vier Mittellöcher ein, den Faden dabei locker lassen. Stich ein Stück weiter am Rand innerhalb der Schlinge aus und zieh sie an. Zieh jeden Stich sanft an: Die Spannung öffnet die Löcher.
Beende das Viertel bis drei Uhr in demselben Loch.
Jedes weitere Viertel bekommt sein eigenes Loch: drei bis sechs Uhr das untere rechte, sechs bis neun das untere linke, neun zurück nach oben das obere linke. Was zwischen den vier Löchern bleibt, ist ein kleines Stoffkreuz, die Stege des Namens.
Schließe den Ring: Schiebe die Nadel unter den allerersten Stich, ohne in den Stoff einzustechen, und stich im letzten Loch ein.
Tipps und typische Fehler
Zu wenig anziehen: Die Löcher bleiben geschlossen, und die Stege zeigen sich nie. Der Faden muss fest genug ziehen, um das Gewebe zu öffnen.
Eine Speiche in das Loch des nächsten Viertels abirren lassen: Das Kreuz wird schief. Markiere zuerst die Viertel.