CrosstelaStichlexikonLangetten- und Knopflochstiche
Knopflochbögen: so geht’s
Kleine Fadenbögen, mit dichten Knopflochstichen überzogen und nur an ihren Enden am Stoff befestigt.
- Gut für
- Einfassung, Akzent
- Schwierigkeit
- 3 von 3 · fortgeschritten
- Auch genannt
- Freie Knopflochbögen, Ringpicots (wenn rund gezogen)
Wofür man ihn braucht
Spitzenartige Kanten und erhabener Schmuck in der Weißstickerei, einzeln oder in Reihen, und gestapelte Reihen für eine dreidimensionale Borte.
Schritt für Schritt
- Stecke oben an dem künftigen Bogen eine Nadel senkrecht in den Stoff: Wie weit sie von der Linie absteht, bestimmt die Höhe des Bogens. Geh die Linie von links nach rechts mit einem Stich entlang, dessen Faden um den Kopf der Nadel läuft, und stich dann knapp links vom ersten Loch aus.
- Führe mit dem Öhr der Nadel voran oder nimm eine stumpfe. Schiebe unter den Bogenfaden, durch die Schlinge deines Arbeitsfadens, und zieh sie dicht: ein freier Knopflochstich, der auf dem Bogen sitzt, ohne den Stoff zu berühren.
- Packe weiter Stiche den Bogen entlang, dicht und gleichmäßig. Wenn du die Mitte erreichst, nimm die Nadel heraus. Ist der Bogen bedeckt, führe die Nadel am rechten Ende auf die Rückseite. Für eine Reihe steckst du die Nadel wieder ein und wiederholst. Weitere Reihen lassen sich über die erste arbeiten.
Tipps und typische Fehler
- Mit der scharfen Spitze voran: Sie spaltet den Bogenfaden und bringt den Bogen aus der Form. Führe mit dem Öhr.
- Die Nadel zu früh entfernen: Der Bogen sackt ab, und die Stiche sitzen nicht gleichmäßig darauf. Lass sie stecken, bis die Stiche nahe der Mitte sind.