CrosstelaStichlexikonFliegen-, Feder- und Kretastich
Umgekehrter Fliegenstich: so geht’s
Zwei einander zugewandte Fliegenstiche, einer auf dem Kopf und einer aufrecht, deren Spitzen sich in der Mitte überlappen und einen kleinen verzahnten Stern bilden. In 8 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 8
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Einzeln gestreut als leichte Pudrierung oder nebeneinander zu einer Bordüre gesetzt.
Schritt für Schritt
- Zeichne zwei Linien vor. Stich an der unteren aus, ein Stück rechts an derselben Linie ein und hol die Spitze über der Mitte der beiden heraus, innerhalb der Lockerheit. Du hast ein umgekehrtes V.
- Ein kleiner Stich knapp hinter der Spitze, auf ihrer Außenseite, bindet es.
- Stich an der oberen Linie gerade über dem ersten Loch aus, gerade über dem zweiten ein und hol die Spitze unter der ersten Spitze heraus, sodass sich die beiden überlappen. Binde es genauso: Dieses zeigt in die andere Richtung.
- Für eine Reihe beginne das nächste Paar an der unteren Linie ein wenig weiter rechts. Für eine Pudrierung lass jedes Paar für sich.
Tipps und typische Fehler
- Die Spitzen auseinanderhalten: Du bekommst zwei getrennte V-Formen und verlierst die Verzahnung. Sie müssen sich in der Mitte überlappen.
- Den zweiten Stich seitlich rutschen lassen: Der Stern neigt sich. Seine Löcher sitzen gerade über denen des ersten.