CrosstelaStichlexikonFliegen-, Feder- und Kretastich
Federstich: so geht’s
Offene Schlingen, abwechselnd links und rechts einer Linie gearbeitet, sodass die Linie zu einem leichten, verzweigten Zweig wird. In 5 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 5
- Auch genannt
- Einfacher Korallenstich, Dornenstich, Point d’épine
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Stängel und Zweige, Farn und Seegras sowie traditionelle Bordüren auf Babykleidung und Crazy-Quilts, wo er auch eine Naht verdeckt.
Schritt für Schritt
- Stich oben an der Linie aus. Stich rechts der Linie ein und ein Stück tiefer dicht an der Linie aus, der Faden liegt als Schlinge unter der Nadelspitze. Zieh, bis die Schlinge ein weiches V ist.
- Stich von dort links der Linie ein und wieder tiefer dicht an der Linie aus, mit dem Faden unter der Spitze. Der Stich schwingt zur anderen Seite.
- Schwinge weiter nach rechts und links, immer gleich breit und mit gleichem Abstand, jeder Stich beginnt in der Spitze des letzten.
- Am Ende hat die letzte Schlinge nichts, was sie hält: Ein kleiner Haltestich darüber, knapp dahinter eingestochen, beendet die Linie.
Tipps und typische Fehler
- Den Faden unter der Nadel vergessen: Ohne ihn ist der Stich eine lose gerade Linie, die sich herauszieht.
- Von der Linie abdriften: Markiere eine Mittellinie und zwei Seitenlinien, solange du lernst.
- So fest ziehen, dass sich die Zweige schließen. Er soll offen und luftig bleiben.