CrosstelaStichlexikonKettenstiche
Umwickelter Kettenstich: so geht’s
Eine Kette, über die von Glied zu Glied ein zweiter Faden gewickelt ist, was sie in eine pralle, schräge Kordel verwandelt. In 6 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Familie
- Kettenstiche
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 6
- Auch genannt
- Umwickelte Kette
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Stängel und kräftige Konturen, die hervortreten müssen, und zweifarbige Kordeln. Er kaschiert auch eine Kette, die etwas ungleichmäßig geraten ist.
Schritt für Schritt
- Arbeite eine Reihe gleichmäßigen Kettenstich und binde die letzte Schlinge.
- Stich einen zweiten Faden neben dem ersten Glied aus. Schiebe die Nadel nahe dem fernen Ende unter dem Glied hindurch, über beide seiner Fäden, immer von derselben Seite, ohne den Stoff zu berühren. Der Faden liegt dann schräg über dem nächsten Glied und gleitet genauso darunter. Eine stumpfe Nadel hilft. Stich neben dem letzten Glied ein.
Tipps und typische Fehler
- Die Seite wechseln, von der du unterschiebst: Die Wicklungen neigen sich nicht mehr in eine Richtung, und die Kordel wirkt gebrochen.
- Den Stoff mitfassen oder die Kette mit einer scharfen Nadel spalten: Die Wicklung verriegelt und liegt nicht glatt.
- Zu fest umwickeln: Die Kette verengt sich und staucht. Lege die Wicklungen auf, schnüre sie nicht.