CrosstelaStichlexikonGezählte Gründe & Bordüren
Gebundener Pavillonstich: so geht’s
Eine Raute aus sieben senkrechten Stichen – über zwei, vier, sechs, acht, sechs, vier und zwei Fäden – mit einem kurzen Haltestich über zwei Fäden quer über dem höchsten. Benachbarte Rauten teilen sich ihre äußeren kurzen Spalten, sodass die Fläche ohne Lücken schließt. Gearbeitet wird in 8 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Gezählte Gründe & Bordüren
- Gut für
- Füllung
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 8
- Größe
- 6 × 8 Kästchen
- Auch genannt
- Pavillonstich, Gebundener Pavillon
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Zum Füllen von Flächen, im Canvaswork.
Schritt für Schritt
- Der höchste Stich, über acht Fäden, wird zur Achse der Raute.
- Ein kurzer Haltestich über zwei Fäden wird quer über seine Mitte gelegt. Diese Bindung gibt dem Stich seinen Namen.
- Auf jeder Seite ein Stich über sechs Fäden, mittig zum mittleren.
- Dann ein Paar über vier Fäden.
- Und der äußerste, über zwei. Die Raute ist geschlossen.
Fertig. Benachbarte Rauten teilen sich ihre äußeren kurzen Spalten. Ohne die Bindung ist es der einfache Pavillonstich; es gibt auch eine kleinere Raute aus fünf Stichen, deren höchster über sechs geht.
Tipps und typische Fehler
- Zähl die Löcher: Jeder Durchgang beginnt und endet in einem genauen Loch, und ein Loch daneben sieht man.