CrosstelaStichlexikonZugstiche
Punch-Stich: so geht’s
Ein Raster kleiner Quadrate, jede Seite aus zwei Stichen in denselben Löchern gemacht und fest gezogen, sodass an jeder Ecke ein Loch aufgeht. In 14 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Ein fester, regelmäßiger Durchbruchgrund für große Formen und ein guter erster Zugstich: Das Zählen ist einfach und die Wirkung stark.
Schritt für Schritt
- Beginne oben rechts. Stich aus und über vier Fäden gerade hinauf ein. Stich im selben unteren Loch aus und im selben oberen Loch wieder ein. Zwei Stiche an einer Stelle, beide fest gezogen.
- Geh auf der Rückseite vier Fäden nach links und vier nach unten, was dich auf die Höhe des Fußes des letzten Stichs bringt. Mach dort denselben doppelten Aufrechten. Die Reihe läuft gerade den Stoff entlang, alle vier Fäden ein doppelter Aufrechter.
- Arbeite am Reihenende in die andere Richtung zurück, eine Reihe tiefer. Die neuen Aufrechten teilen ihre oberen Löcher mit den Füßen der Reihe davor. Zieh jeden Stich.
- Nun dasselbe quer: Geh von oben links eine Spalte hinab und schließe die Quadrate mit doppelten waagerechten Stichen, in denselben Löchern. Eine Vierteldrehung des Stoffs lässt dich sie als Aufrechte arbeiten, wenn das einfacher ist. An den Ecken öffnen sich Löcher.
Das Diagramm zeigt den Fadenweg bei quadratisch belassenem Stoff. Auf echtem Stoff zieht jeder Zug die Fäden zusammen, und daher kommen die Löcher.
Tipps und typische Fehler
- Ein einzelner Stich statt zwei: Die Seite ist dünn, und das Eckloch hält nicht. Immer doppelt.
- Nicht fest genug ziehen: Die Löcher sind kaum zu sehen. Die zwei Fäden in jeder Seite sollen den Stoff an den Ecken deutlich auseinanderziehen.