CrosstelaStichlexikonHexenstich und gekreuzte Linien
Russischer Stich: so geht’s
Hexenstich, über eine offene Lücke zwischen zwei Stoffkanten gearbeitet, der sie mit einem leichten Zickzack verbindet und Luft dazwischen lässt. In 7 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Gut für
- Einfassung, Bordüre
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 7
- Auch genannt
- Alençon-Steg, Point d’Alençon
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Ein Einsatz: ein schmales offenes Band tief an einem Kleidungsstück oder einem Stück Haushaltsleinen oder zwischen Spitzenkanten.
Schritt für Schritt
- Hefte beide Kanten auf eine vorübergehende Unterlage, damit sie parallel bleiben. Die Lücke in der Zeichnung ist der Raum zwischen ihnen. Stich oben an der rechten Kante aus, quere die Lücke und stich am linken Teil ein Stück tiefer von vorn nach hinten ein. Hol die Spitze in der Lücke unter dem Stoffrand heraus, den Faden unter der Spitze.
- Quere zum rechten Teil, wieder ein wenig tiefer, und mach dasselbe. Die Löcher auf der einen Seite liegen immer zwischen denen auf der anderen.
- Arbeite weiter von Seite zu Seite, jedes Mal im gleichen Abstand.
- Stich am Ende durch den Stoff ein, vernähe auf der Rückseite und entferne dann die vorübergehende Unterlage.
Tipps und typische Fehler
- Die vorübergehende Unterlage auslassen: Die Lücke wird enger und weiter, und der Zickzack wird ungleichmäßig.
- Fest ziehen: Die zwei Kanten ziehen sich zusammen, und die Luft dazwischen geht verloren, was der ganze Sinn des Einsatzes ist.