CrosstelaStichlexikonStramin-Gründe & Blöcke
Ungarische Raute: so geht’s
Fünf senkrechte Stiche – über zwei, vier, sechs, vier und zwei Kästchen – bilden eine große Raute. Derselbe Rhythmus wie beim Ungarischen Stich, nur über fünf Stiche statt über drei gestreckt. Gearbeitet wird in 5 Durchgängen: Bei jeder ungeraden Nummer stichst du aus, bei der geraden danach ein.
- Familie
- Stramin-Gründe & Blöcke
- Gut für
- Füllung
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 5
- Größe
- 4 × 6 Kästchen
- Auch genannt
- Ungarischer Rautenstich
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Zum Füllen von Flächen, im Canvaswork.
Schritt für Schritt
- Ein kurzer Stich über zwei Kästchen und daneben einer doppelt so lang – beide auf derselben Höhe zentriert.
- Der längste Stich, über sechs Kästchen, legt beide Spitzen der Raute fest.
- Jetzt spiegelt er sich: vier, zwei – die Raute schließt sich.
Fertig. Die nächste Raute beginnt mit demselben kurzen Stich, mit dem diese endete – die Rauten verbinden sich Spitze an Spitze.
Tipps und typische Fehler
- Zähl die Löcher: Jeder Durchgang beginnt und endet in einem genauen Loch, und ein Loch daneben sieht man.