CrosstelaStichlexikonGoldstickerei
Goldchips (Chipping): so geht’s
Winzige Stücke Goldspirale, so lang wie breit, in jedem Winkel aufgenäht, bis die Form eine glitzernde Masse ist. In 16 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Familie
- Goldstickerei
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 16
- Auch genannt
- Goldchips, Spiralchips, Glanzchips
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Das Raster dient nur dazu, das Diagramm zu lesen. Dieser Stich wird nicht gezählt: Sticke ihn entlang einer auf den Stoff gezeichneten Linie, mit Stichen, deren Länge zu deinem Garn und zur Kurve passt.
Wofür man ihn braucht
Lichtfangende Füllungen für Blumenmitten, pailettenartiges Glitzern und die Struktur von Laub. Sie verbergen auch Polsterung, wo Ausschnittstickerei nicht passen würde.
Schritt für Schritt
- Schneide auf einem Samtbrett einen guten Vorrat Chips von deiner Goldspirale, jeder so lang wie breit. Fädle eine Nähnadel mit gewachstem, doppeltem Faden. Stich durch den Filz aus, nimm einen Chip auf und schiebe ihn ganz hinab zum Stoff.
- Stich weit genug entfernt ein, damit der Chip flach liegt und sich nicht wölbt. Zu weit, und der Faden zeigt sich an seinem Ende. Jeder Chip bekommt einen leicht anderen Winkel als sein Nachbar.
- Fülle dazwischen dicht an dicht, damit keine Polsterung sichtbar ist. Führe den Faden mit einem Mellor, damit er sich nicht an den scharfen Enden der Chips ringsum verfängt.
Tipps und typische Fehler
- Chips, die hochkant stehen, weil der Stich für sie zu kurz ist. Die Stichlänge zählt mehr, als man denkt: Teste einen.
- Alle Chips in dieselbe Richtung: Das Funkeln stirbt. Variiere die Winkel, als hättest du sie gestreut.