CrosstelaStichlexikonBlackwork-Muster
Blackwork-Y-Muster: so geht’s
Aufrechte Linien aus Vorstichen mit kleinen Pfeilspitzen darauf, im Wechsel nach oben und unten zeigend. Wo eine Pfeilspitze nach unten auf einen Vorstich trifft, bilden beide zusammen ein Y. In 14 Durchgängen: Du stichst bei jeder ungeraden Zahl aus und bei der folgenden geraden wieder ein.
- Familie
- Blackwork-Muster
- Gut für
- Füllung
- Schwierigkeit
- 2 von 3 · mittel
- Durchgänge
- 14
- Auch genannt
- Verzahnte Ys
Ungerade Nummern: Hier sticht du aus. Gerade Nummern: Hier sticht du ein.
Der Stoff umgedreht: der Weg des Fadens von jedem Einstichloch zum nächsten Ausstichloch. Wo er beginnt und vernäht wird, ist nicht gezeigt.
Wofür man ihn braucht
Eine leicht offene Blackwork-Füllung, die zu architektonischen Formen passt.
Schritt für Schritt
- Fülle die Fläche mit aufrechten Spalten aus Vorstichen, vier Fäden auseinander: über zwei Fäden, unter zwei.
- Arbeite nun quer über die Fläche. Zwei schräge Stiche, jeder über zwei Kreuzungen, gehen in ein Loch oben an einem Vorstich hinab: Das ist eine nach unten zeigende Pfeilspitze, und mit ihrem Stiel bildet sie ein Y.
- In der nächsten Spalte dreht sich das Paar um: Beide Schrägen beginnen im Loch am Fuß des Vorstichs darüber und öffnen sich nach unten, jede über zwei Kreuzungen. Die Spitze bleibt in der Flucht der Spalte.
- Arbeite die Reihe weiter, abwechselnd hinab und hinauf. Komm dann mit der nächsten Reihe vier Fäden tiefer zurück und dreh jede Pfeilspitze in die andere Richtung: Wo eine Spalte eine Spitze nach unten hatte, hat sie jetzt eine nach oben.
Tipps und typische Fehler
- Die Pfeilspitzen nach Augenmaß setzen. Die Spitze muss in der Spalte in einem Loch ihres Vorstichs sitzen, sonst schließt sich das Y nicht.
- Pfeilspitzen, die alle in eine Richtung zeigen. Sie müssen sich entlang der Reihe abwechseln, sonst wirkt das Muster wie einfache Chevrons.